espresso: Wann stand für Sie fest, die Familientradition fort zu führen?
Hackner: Für mich stand schon ziemlich früh fest, dass ich in den elterlichen Betrieb einsteigen wollte. Da ich in den Ferien in der Bäckerei immer jobbte, habe ich sehr bald die Abläufe in unserem Betrieb kennen gelernt und erfahren, wie abwechslungsreich die Arbeit ist.
espresso: Die Zusammenarbeit zwischen zwei Generationen – klappt die besser, weil man sich sehr gut kennt oder ist man eher versucht, dem anderen die „Meinung“ zu geigen?
Hackner: Wenn zwei Generationen aufeinander treffen, kann man davon ausgehen, dass es unterschiedliche Meinungen geben wird. Ich finde es sogar wichtig, dass die einzelnen Personen - |
natürlich auch altersbedingt - unterschiedliche Ansichten haben, die auch ausdiskutiert werden müssen. Aber noch viel wichtiger ist, dass man sich gegenseitig mit Respekt behandelt und auch bereit ist, sich von einem anderen Standpunkt überzeugen zu lassen. Und ich kann ehrlich sagen, dass bei uns die Kommunikation zwischen den Generationen sehr gut funktioniert, da jeder den anderen schätzt.
espresso: Was konnten Sie von Ihren Eltern lernen? Was schätzen Sie an Ihnen?
Hackner: Einige der wichtigsten Dinge, die ich von meinen Eltern gelernt habe sind Ehrlichkeit, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit. Ich bin der Meinung, das sind wichtige Grundeigenschaften, um als Unternehmer tätig zu sein. |
Das sind auch die Eigenschaften, die ich an meinen Eltern schätze, wobei ich auch dankbar bin, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, verschiedene Sachen auszuprobieren und ich somit Erfahrungen sammeln konnte.
espresso: Welche Zukunftspläne haben Sie für Ihr Unternehmen?
Hackner: Für die Zukunft erhoffe ich mir natürlich, das Unternehmen - gemeinsam mit meinem Cousin - erfolgreich weiterzuführen, unseren Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten und unsere Kunden mit unseren Produkten und Service zufrieden zu stellen. |